Schon in der 8. Klasse – ich war 13 – packte mich die Idee Computern etwas beizubringen. Damals noch mit einfachen HTML-Seiten war ich davon fasziniert mit wenigen Tastendrücken eine Website in den verschiedensten Farben & Formen zu erstellen. Dank eines guten Freundes der schon weit erfahrener als ich mit Computern war, bekam ich auch immer gleich die nötige Unterstützung um nicht die Motivation zu verlieren. Es dauerte nicht lange und HTML war keine Herausforderung mehr.
Dank meiner verständnisvollen Eltern konnte ich mein Wissen trotz stundenlangem vor-dem-Bildschirm-hocken noch weiter ausbauen. Bis zu meinem ersten offiziellem Informatik-Unterricht hatte ich schon einige duzend kleine Programme in Pascal und kurz darauf Delphi geschrieben. Dieser Vorsprung ermöglichte es mir mein Abitur am Friedrichgymnasium im Leistungsfach Informatik leicht zu bestehen.
Danach ging es von dem kleinen Städchen Altenburg – wo im übrigen das Skatspiel seinen Ursprung hat – auf nach Magdeburg: zur Otto-von-Guericke Universität.
Unter “Gleichgesinnten” machte das Ganze gleich doppelt Spaß. Das Angebot war groß: Ich besuchte Vorlesungen über Programmierung, Mathematik, Hardware, Software, Intelligente Systeme uvm. 2006 gewann ich sogar gemeinsam mit einer Kommilitonin den Programmierwettbewerb der Fakultät.
Nach dem Vordiplom – also im 5. Semester – machte ich mir Gedanken darum, wo ich wohl mein Praktikum im nächsten Jahr verbringen könnte. Am liebsten wäre mir ein Trip ins Ausland gewesen, um meine Englisch-Kenntnisse zu vertiefen. Ein halbes Jahr später meldete ich mich bei IAESTE an und wurde so auf CERN aufmerksam. Dann fehlte nur noch die Bewerbung und ab ging es in die Schweiz.



